Fertiges Projekt

Aktionswoche gegen Rassismus 2016

Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Intergration der Stadt Bern unter der Leitung mit Marianne Helfer.

Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus

Die Aktionswoche bringt Rassismus aufs Tapet: Mit einer Kampagne und 7 Tagen voller Veranstaltungen und Aktivitäten. Die 6. Ationswoche behandelt das Thema «Wie lange bleibt man eigentlich fremd?»

Viele Menschen in der Schweiz gehören einer visible minority an – gehören also aufgrund ihrer äusserlichen Merkmale einer Minderheit an. Wieder andere werden aufgrund ihres Namens als ausländisch wahrgenommen. Einige von ihnen haben einen Migrationshintergrund – viele nicht.

Sind diese Menschen deshalb fremt? Werden sie als fremd wahrgenommen? Nehmen sie sich selbst als fremd warh? Wie zeigen sich diese Etikettierungen im Alltag von Menschen, die als fremd wahrgenommen werden? Wie zeigen sich die Grenzen zwischen Fremdheit und Akzeptanz? Wo verläuft die Linie zwischen Stereotypisierung und Zugehörigkeit?

Wann wird aus «ihr» «wir»?

Rassismus basiert auf der Zuschreibung von Eigenschaften aufgrund von gewissen (gruppenbezogenen) Merkmalen und konstruiert damit Andersartigkeit, Fremdheit. Auf diese Weise verhindert Rassismus Akzeptanz und Zugehörigkeit, die im Wechselspiel zueinander stehen.

Den Fragen, die sich daraus ergeben, wollen wir in der 6.Aktionswoche nachgehen und folgende Botschaft plazieren: Berner/in ist, wer hier lebt! Oder auch: Urteile nicht anhand äusserlicher Merkmale, wer dazu gehört!